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KI im Unternehmen: 3 Schritte, die funktionieren

chatgpt oder claude ki agenten ki für einzelkämpfer ki im unternehmen ki system aufbauen Aug 29, 2026

"Ich schaue das schnell in der KI nach." Die Frau sagte es, ohne aufzublicken. Ihre Sitznachbarin nickte, so beiläufig, als hätte sie gerade gesagt, sie schaue kurz aufs Handy. Ich sass zwei Reihen weiter im Zug und dachte an die Nachrichten, die ich in derselben Woche bekommen hatte. "Alex, ich habe ChatGPT ausprobiert. Es hat nicht funktioniert." "Ich habe einen Agenten gebaut, aber er macht komische Sachen." Dieselbe Technik. Zwei völlig verschiedene Ergebnisse.

Ich habe mich das lange selbst gefragt. Warum klappt es bei den einen einfach so, während andere sich durch jedes Tutorial kämpfen und am Ende dasitzen wie am Anfang? Kennst du das?

Ich bin über 20 Jahre im Militär gewesen, in einer Eliteeinheit, als Personenschützer, und habe Menschen aus Kriegsgebieten rausgeholt. Und ich bin Legastheniker mit ADHS. Wenn es einer nicht kann, dann bin ich das. Trotzdem laufen in meinem Business heute über 20 Agenten, jeden Tag, ohne dass ich sie einzeln bediene. Was zwischen diesen beiden Punkten liegt, zeige ich dir gleich. Aber ich warne dich vor: Die Antwort hat nichts mit dem richtigen Tool zu tun.

Der erste Schritt: In Agent Builder Basic (CHF 67) baust du am selben Abend dein Ordner System auf, mit dem dein KI Mitarbeiter dich, deine Zielgruppe und deine Zahlen kennt. Starte hier: alexhurschler.ch/start-hier

 

Warum funktioniert KI bei den einen, aber nicht bei den anderen?

Die kurze Antwort: Es ist kein Technik Problem. Es ist ein System Problem. Wer KI nur im Chatfenster benutzt, tippt eine Frage ein, bekommt eine Antwort, macht das Fenster zu und fängt beim nächsten Mal wieder bei null an. Das ist kein Mitarbeiter. Das ist ein Nachschlagewerk, das sich nichts merkt.

Ich habe genau das jahrelang gemacht. Und ich habe genau deshalb einen Fehler gebaut, der mich fast mein ganzes Business gekostet hätte.

Die Story: Der Tag, an dem alles weg war

Mein komplettes Business lief in Claude. Buch, Agenten, jedes Skript, jeder Workflow, alles in einem einzigen Chat. Dann kam ein Update. Und plötzlich war alles weg. Nur der leere Chat blieb, und ein Backup, das nicht starten wollte. Drei Wochen Stille. Ich habe den Support angeschrieben, wieder und wieder, keine Antwort. Und dann, ohne dass mir irgendjemand sagen konnte wieso, funktionierte es plötzlich wieder.

Stell dir vor, dein ganzes Wissen, jeder Kunde, jede Vorlage, alles liegt bei einem einzigen Anbieter. Und an einem gewöhnlichen Morgen ist es weg.

Das war der Moment, in dem ich verstanden habe: Die KI darf nicht das System sein. Die KI ist der Zugriff auf das System. Ich hatte damals genau den Fehler gemacht, den ich im Beitrag Claude vs ChatGPT: Was mich 3 Jahre beim falschen Tool gekostet hat beschreibe: alles an ein Werkzeug gehängt, statt an ein System. Heute liegt mein komplettes Business in einem Ordner, auf meinem eigenen Rechner. Marketing, Verkauf, Produktaufbau, alles. Die KI liest daraus, wie aus einem Gehirn, das ich selbst gebaut habe und das mir gehört. Ob ich morgen mit Claude arbeite, mit ChatGPT oder mit dem nächsten Modell, das noch niemand kennt, spielt für dieses System keine Rolle.

Wenn du es lieber siehst statt liest, hier ist das Video dazu: Mit diesen drei Schritten funktioniert KI auch bei dir →

 

Schritt 1: Die KI wählen, und dabei bleiben

Wähl eine KI, ChatGPT oder Claude, und bleib dabei, statt jede Woche zu wechseln. Wechseln kostet Zeit, die du für den Aufbau brauchst. Wichtiger als die Wahl ist das, was danach kommt: Baue dir einen Ordner, nicht nur einen Chat. Warum das Kontextfenster im Chat dich sogar dümmer macht als ein sauberer Ordner, habe ich im Beitrag KI Agent erstellen: Warum dein Kontextfenster ihn dumm macht gezeigt.

Alles, was dein Unternehmen ausmacht, gehört in diesen Ordner. Und dann brauchst du einen Agenten, der die anderen koordiniert, damit du nicht selbst zehn Spezialisten einzeln im Blick behalten musst. Bei mir heisst er Carl. Er meldet mir morgens in einem Satz, was gelaufen ist, rot, gelb oder grün. Ich kommandiere, ich kontrolliere, ich korrigiere. Den Rest macht das System. Das ist derselbe Gedanke wie im Beitrag KI Agent erstellen: Tool oder Denksystem?: Du kaufst kein Werkzeug. Du baust eine Art zu denken, die danach für dich arbeitet.

 

Schritt 2: Die Plattform, auf der du sichtbar wirst

Ohne einen Kanal sieht dich niemand. Aber nicht jeder Kanal ist gleich viel wert. Ich unterscheide zwischen Social Media und Suchmaschinen Kanälen. Facebook, Instagram, Threads, das ist Anwesenheit. Du musst da sein, sonst verschwindest du im Feed, und nach 48 Stunden ist der Post vorbei.

Newsletter, Blog und vor allem YouTube sind etwas anderes: eine Suchmaschine. Ein Video, das ich heute hochlade, arbeitet vier bis sechs Jahre für mich, weil es genau dem Menschen empfohlen wird, der dieses Problem gerade hat. Das ist kein Zufall und keine Kaltakquise. Das ist der Unterschied zwischen anschreiben müssen und gefunden werden. Und genau das ist auch der Grund, warum dieser Blog Beitrag existiert. Er arbeitet noch, wenn ich längst etwas anderes tue.

 

Schritt 3: Die Business-Plattform, die alles zusammenhält

Der letzte Baustein ist eine Plattform, die Webseite, Kunden, E-Mails und Bezahlung an einem Ort hält, nicht verteilt auf fünf Tools, die nichts voneinander wissen. Bei mir ist das Kajabi.

Seit die grossen KI Systeme selbst zu Suchmaschinen geworden sind, kommt eine neue Aufgabe dazu. Wird deine Seite überhaupt gefunden, wenn jemand ChatGPT oder Gemini fragt, statt zu googeln? Genau dafür bauen wir aktuell Codeschnipsel in Kunden Webseiten, still im Hintergrund, damit die KI Systeme verstehen, wer du bist und was du kannst, und dich weiterempfehlen, statt an dir vorbeizugehen.

 

Was das für dich als Einzelkämpfer bedeutet

Meine Kinder haben als Kleinkinder stundenlang Sandburgen gebaut, nur um am Ende hineinzuspringen und alles einzureissen. Danach fingen sie sofort wieder von vorne an. Genauso baue ich mein System. Ich füttere es, ich teste, ich merke, dass etwas nicht passt, ich reisse es ein und baue es neu. Das ist kein Rückschlag. Das ist der Prozess.

Du musst nicht perfekt starten. Du musst anfangen. Schau, was funktioniert, und was nicht. Die KI filtert für dich, was wichtig ist. Du musst vorher nicht wissen, was "richtig" gefüttert wird. Die Angst vor dem falschen Input hält mehr Menschen zurück als jede Technik.

 

Was würde sich in deinem Unternehmen verändern, wenn KI nicht mehr an dir hängen würde, sondern an einem System, das ohne dich weiterläuft?

Nicht Hoffnung. System.

 

Häufig gestellte Fragen

Muss ich technisch sein, um ein KI System aufzubauen?
Nein. Ich bin Legastheniker mit ADHS und habe keinen technischen Hintergrund. Was zählt, ist nicht Technik Wissen, sondern dass du dranbleibst und dein System jede Woche ein Stück weiterbaust.

ChatGPT oder Claude, was ist die richtige Wahl?
Beide funktionieren. Wichtiger als die Wahl ist, dass du bei einer KI bleibst, statt ständig zu wechseln, und dass dein Wissen in einem eigenen Ordner liegt, nicht nur im Chat des Anbieters.

Was mache ich, wenn mein KI Anbieter ausfällt?
Genau das ist mir passiert. Drei Wochen lang war mein komplettes Business weg, weil alles nur in der Maschinerie eines Anbieters lag. Seitdem liegt mein Wissen zuerst in einem eigenen Ordner. Die KI greift darauf zu, sie ist nicht die Ablage selbst.

Reicht Social Media nicht für Sichtbarkeit?
Social Media bringt Anwesenheit, keine Suchmaschine. Ein YouTube Video oder ein Blog Post arbeitet Jahre für dich, weil er gefunden wird, wenn jemand genau dein Problem hat. Ein Social Post ist nach 48 Stunden vorbei.

Wie viel Zeit kostet mich der Aufbau eines eigenen Systems?
Weniger, als du denkst, wenn du klein anfängst. Ein Ordner, ein Video, ein Agent. Das System wächst, während du es benutzt, nicht bevor du anfängst.

Was ist der Unterschied zwischen einem KI Agenten und einem Chatbot?
Ein Chatbot antwortet, wenn du fragst, und vergisst danach alles. Ein Agent arbeitet mit deinem eigenen Wissen, merkt sich, was du ihm beigebracht hast, und erledigt Aufgaben, ohne dass du jeden Schritt neu erklärst.

 

Dein nächster Schritt

Die Community ist kostenlos. Agent Builder Live kostet CHF 97 im Monat oder CHF 970 im Jahr, dort zeige ich jede Woche live, wie ich meine Agenten führe, dieselben, mit denen ich mein Business heute führe. Keine blöden Fragen. Wir bauen das gemeinsam.

Zu Agent Builder Live →

Alex

Willst du dein eigenes System, das ohne dich weiterläuft? In Agent Builder Basic (CHF 67) baust du am selben Abend dein Ordner System auf, mit dem dein KI Mitarbeiter dich, deine Zielgruppe und deine Zahlen kennt. Wir machen das zusammen.

Jeden Freitag eine KI-Idee.
60 Sekunden. Direkt umsetzbar.

Kein Tutorial. Kein Tool-Dump. Nur das, was ich diese Woche selbst gemacht habe.