Prompt Power Pack, 30 KI-Prompts von Alex Hurschler

30 Prompts, die ich selbst täglich nutze.

Für Klarheit im Business, für Angebote, für Newsletter, für Content. Sie funktionieren in Claude genauso wie in ChatGPT.

Du musst dich nirgends eintragen und auf keine Mail warten. Alle 30 stehen offen auf dieser Seite. Lies sie, kopiere sie, nutze sie. Du kannst sie hier auch als PDF herunterladen.

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Warum 30 und nicht 200.

Ich hatte lange eine Sammlung mit hunderten Prompts. Säuberlich abgelegt, nie benutzt. Jeden Morgen sass ich davor, scrollte durch die Liste und tippte am Ende doch wieder irgendwas ins Feld. Das habe ich hart gelernt: Eine grosse Sammlung ist kein System. Sie ist nur ein weiterer Ort, an dem man sich verlieren kann.

Kennst du das? Du weisst, dass KI dein Business verändern kann. Du hast es probiert. Und was rauskam, klang nach niemandem. Nach dir schon gar nicht.

Das liegt nicht an dir. Ein Prompt wird gut, wenn er drei Dinge sagt: wer die KI sein soll, was sie wissen muss und wie das Ergebnis aussehen soll. Die meisten Prompts sagen nur das Mittlere, und dann kommt Durchschnitt zurück.

Die 30 hier sind nach genau diesem Muster gebaut. Ich habe sie für diese Seite noch einmal überarbeitet, schärfer gemacht und dort, wo es hilft, so, dass die KI dich zuerst etwas fragt. Sie funktionieren in Claude genauso wie in ChatGPT.

Ehrlich gesagt tippe ich selbst kaum noch ganze Prompts. Ich schreibe Morgenbriefing und der Rest passiert. Warum das geht, erzähle ich dir weiter unten. Fang trotzdem hier an, das ist der richtige erste Schritt.

So nutzt du sie.

  1. Kopiere den Prompt genau so, wie er dasteht.
  2. Füge ihn in Claude oder ChatGPT ein.
  3. Ergänze deine Infos. Wo [Thema] steht, kommt dein Thema hin.
  4. Nutze die Antwort. Direkt oder als Grundlage.

Je klarer deine Eingabe, desto besser die Ausgabe. Und fang mit einem einzigen an, nicht mit allen dreissig. Es gibt keine blöden Fragen. Du kannst alles fragen, was du willst.

KATEGORIE 1

Business Klarheit.

Sechs Prompts für Fokus, Struktur und schnelle Ergebnisse.

1. Business Übersicht

Du bist mein Business Profiler. Stell mir zuerst fünf Fragen zu meinem Geschäft. Danach erstellst du eine Übersicht mit Ziel, Zielgruppe, Angebot und Positionierung, in kurzen Punkten, ohne Werbesprache.

Wann nutzen: Wenn du Klarheit brauchst oder neu startest. Dass die KI zuerst fragt, ist der ganze Trick.

2. Engpass Analyse

Das ist mein aktueller Stand: [kurz beschreiben]. Nenne mir die drei grössten Engpässe, sortiert nach Wirkung, und zu jedem den ersten Schritt, den ich diese Woche gehen kann.

Wann nutzen: Wenn du feststeckst und nicht weisst warum.

3. Sieben Tage Plan

Mein Ziel für die nächsten sieben Tage: [Ziel]. Baue mir einen Plan mit einer Aufgabe pro Tag, jede in unter 60 Minuten machbar. Keine Vorbereitungsaufgaben, nur Schritte, die etwas sichtbar machen.

Wann nutzen: Wenn du schnell Schwung brauchst.

4. Der eine Satz

Das mache ich: [beschreiben]. Schreibe zehn Varianten für einen Satz, der das erklärt. Jede unter 15 Wörtern, ohne Fachbegriffe. Danach sagst du mir, welche drei am klarsten sind und warum.

Wann nutzen: Für deine Webseite, deine Profil Bio, dein Vorstellen.

5. Wo liegt der grösste Hebel

Das sind meine offenen Aufgaben: [Liste]. Sortiere sie danach, was sich bei mir wirklich auf Umsatz auswirkt. Nenne mir die drei für diese Woche und sag mir bei den anderen, warum sie warten können.

Wann nutzen: Montagmorgen, wenn du Prioritäten setzen musst.

6. Tages Prioritäten

Das steht heute an: [Liste]. Gib mir maximal drei Punkte in der Reihenfolge, in der ich sie angehen soll, und zu jedem einen Satz warum. Den Rest lassen wir heute liegen.

Wann nutzen: Jeden Morgen, bevor du startest.

KATEGORIE 2

Angebote und Positionierung.

Fünf Prompts für Angebote, die man beim ersten Lesen versteht.

7. Angebot vereinfachen

Das ist mein Angebot: [beschreiben]. Erkläre es so, dass ein zehnjähriges Kind es versteht. Danach zeigst du mir, welche Wörter du rausgeworfen hast und warum sie überflüssig waren.

Wann nutzen: Wenn dein Angebot zu kompliziert klingt. Der zweite Teil ist der wertvolle.

8. Deine Preisleiter

Das ist mein Wissen und das verkaufe ich heute: [beschreiben]. Baue eine Preisleiter mit vier Stufen, vom kostenlosen Einstieg bis zum grossen Angebot. Zu jeder Stufe: was der Kunde bekommt, wie viel Arbeit ich ihm abnehme und welcher Preis dazu passt.

Wann nutzen: Wenn du deine Produkte ordnen willst. Der Preis folgt der Verantwortung, die du übernimmst.

9. Problem, Lösung, Ergebnis

Schreibe eine Angebotsbeschreibung in drei Abschnitten: Problem, Lösung, Ergebnis. Das Ergebnis beschreibst du als Situation, die mein Kunde erlebt, nicht als Versprechen.

Wann nutzen: Für Landing Pages, Verkaufsseiten, Mails.

10. Zehn Aufhänger

Erstelle zehn Aufhänger für mein Angebot. Fünf beginnen mit einem Problem, fünf mit einer Beobachtung aus meinem Alltag. Keine Ausrufezeichen, keine Superlative.

Wann nutzen: Für Anzeigen, Posts, Betreffzeilen.

11. Der einfachste Weg

Zeige mir in fünf Sätzen, warum mein Angebot der einfachste Weg zur Lösung ist. Danach nennst du mir den stärksten Einwand dagegen und wie ich ihn ehrlich beantworte.

Wann nutzen: Für Gespräche, Webinare, Verkaufsseiten.

KATEGORIE 3

Newsletter.

Sechs Prompts nach meinem Aufbau: Aufhänger, Geschichte, Angebot.

12. Der ganze Newsletter

Schreibe einen Newsletter zum Thema [Thema] im Aufbau Aufhänger, Geschichte, Angebot. Höchstens 250 Wörter, in einer Minute lesbar, genau ein Gedanke. Am Ende ein einziger nächster Schritt.

Wann nutzen: Wenn du schnell einen Newsletter brauchst.

13. Zehn Einstiege

Zehn Einstiegssätze für meinen Newsletter zum Thema [Thema]. Jeder unter zwölf Wörtern. Keiner erklärt etwas, jeder macht neugierig.

Wann nutzen: Wenn du nicht weisst, wie du anfangen sollst.

14. Eine Geschichte finden

Stelle mir fünf Fragen zu meiner letzten Woche. Baue aus meinen Antworten eine kurze persönliche Geschichte, die zu meinem heutigen Newsletter passt. Erfinde nichts dazu.

Wann nutzen: Wenn du eine Geschichte brauchst und dir keine einfällt. So bleibt sie echt.

15. Drei Angebote

Schreibe drei Angebote zum gleichen Thema, je zwei Sätze: eins mit einer Zahl, eins mit einem Gefühl, eins mit einer Frage.

Wann nutzen: Zum Testen, welches bei deinen Leuten ankommt.

16. Fünf Mails am Stück

Serie aus fünf Mails zu [Angebot]. Sag mir zuerst in einer Zeile pro Mail, welcher Gedanke wo steckt. Wenn ich einverstanden bin, schreibst du sie. Jede Mail hat einen Gedanken, eine Szene und einen nächsten Schritt, keine wiederholt die andere.

Wann nutzen: Für einen Launch. Erst der Plan, dann der Text, das spart dir eine Stunde Korrektur.

17. Zwanzig Betreffzeilen

Zwanzig Betreffzeilen zu [Thema], jede unter 40 Zeichen, ohne Werbesprache. Danach markierst du die drei, die du selbst öffnen würdest, und sagst mir warum.

Wann nutzen: Wenn deine Öffnungsrate nicht dort ist, wo du sie haben willst.

KATEGORIE 4

Social Media.

Fünf Prompts für Posts, die jemand zu Ende liest.

18. Posts für dein Geschenk

Zehn Posts, die mein kostenloses Angebot bekannt machen. Jeder Post muss auch dann nützlich sein, wenn jemand nie darauf klickt. Der Hinweis auf das Angebot steht am Ende, in einem Satz.

Wann nutzen: Wenn du deinen Einstieg sichtbar machen willst, ohne zu betteln.

19. Kurz und knackig

Zehn kurze Posts im Aufbau Aufhänger, ein Satz, nächster Schritt. Nutze zehn verschiedene Arten von Aufhänger, nicht zehnmal die gleiche Bauform.

Wann nutzen: Für schnelle Posts zwischendurch.

20. Meine Fehler

Ich erzähle dir drei Fehler aus meinem Business: [beschreiben]. Mache daraus fünf Posts. Jeder beginnt mit der Szene, nicht mit der Lehre. Die Lehre kommt zum Schluss, in einem Satz.

Wann nutzen: Für Inhalte, die Nähe schaffen. Das sind fast immer die Posts, die am besten laufen.

21. Wenig Aufwand

Zehn Content Ideen zu meinem Thema [Thema], die ich in unter 20 Minuten umsetzen kann. Zu jeder das Format und den ersten Satz.

Wann nutzen: In einer vollen Woche.

22. Fünf Story Folien

Fünf Story Folien zu [Thema]. Pro Folie höchstens acht Wörter. Die letzte Folie sagt genau eine Sache, die der Zuschauer jetzt tun soll.

Wann nutzen: Für Instagram und Facebook Stories.

KATEGORIE 5

Marketing und Content.

Fünf Prompts für Planung statt Bauchgefühl.

23. Dreissig Tage Plan

Content Plan für dreissig Tage zu meinem Thema [Thema]. Ein Beitrag pro Tag, gemischt aus Beobachtung, Anleitung und Geschichte. Zu jedem Tag: Titel und Kernaussage in einem Satz. Keine zwei Tage mit dem gleichen Muster hintereinander.

Wann nutzen: Wenn du vorausplanen willst statt jeden Tag neu zu suchen.

24. Der Weg deines Kunden

Beschreibe den Weg meines Kunden vom ersten Kontakt bis zum Kauf. Zu jeder Station: was er denkt, was er fühlt, was ihn abspringen lässt und was ihn weiterbringt.

Wann nutzen: Wenn du verstehen willst, wo Menschen aussteigen.

25. Zwanzig Aufhänger

Zwanzig Aufhänger zu [Thema]. Zehn stellen eine Frage, zehn stellen eine Behauptung auf. Danach sortierst du sie nach Stärke und begründest die ersten drei.

Wann nutzen: Für Posts, Videos, Newsletter.

26. Die Fragen deiner Kunden

Gib mir die fünf Fragen und Bedenken, die meine Zielgruppe vor dem Kauf hat, und zu jeder eine ehrliche Antwort in meiner Sprache. Wo ich etwas nicht liefern kann, schreibst du das offen hin.

Wann nutzen: Für deine Verkaufsseite und für Gespräche. Echte Fragen wirken stärker als erfundene Stimmen.

27. Kurze Landing Page

Kurze Landing Page zu [Angebot] im Aufbau Aufhänger, Geschichte, Angebot. Dazu pro Abschnitt ein Bildvorschlag und genau ein Text für den Button.

Wann nutzen: Für schnelle Seiten und Anmeldungen.

KATEGORIE 6

Rollen. Hier fängt der Unterschied an.

Diese drei sind anders. Du gibst der KI keine Aufgabe, du gibst ihr eine Haltung. Setze sie an den Anfang eines Gesprächs, dann gelten sie für alles, was danach kommt.

28. Dein Business Profiler

Du bist mein Business Profiler. Merke dir für dieses Gespräch: [drei Sätze über dein Geschäft]. Antworte mir immer klar, strukturiert und ohne Werbesprache. Wenn etwas nicht funktioniert, sagst du es mir direkt.

Wann nutzen: Wenn du ehrliche Antworten brauchst statt Bestätigung.

29. Dein Marketing Kopf

Du bist mein Marketing Kopf. Du denkst in Aufhängern, Geschichten, Angeboten und klaren Schritten. Bevor du schreibst, fragst du mich nach dem, was dir fehlt. Erfinde keine Zahlen und keine Kundenstimmen.

Wann nutzen: Für Kampagnen, Launches, Verkaufsseiten.

30. Dein Umsetzer

Du bist mein Umsetzer. Ich brauche Klarheit, Fokus und den nächsten Schritt. Keine Theorie, keine Ausschweifungen. Wenn ich abschweife, holst du mich zurück.

Wann nutzen: Wenn du keine Zeit für Umwege hast.

Wenn du diese drei ein paar Tage nutzt, fällt dir etwas auf. Du musst jedes Mal wieder alles erklären. Wer du bist, was du verkaufst, wie du redest. Jeden Morgen von vorne.

Genau da war ich auch. Und genau da hört der Prompt auf.

EHRLICH GESAGT

Was ich heute wirklich tippe.

Ich habe dir gerade 30 Prompts gegeben. Und jetzt sage ich dir, dass ich selbst kaum noch einen davon eintippe. Das klingt komisch, ist aber der wichtigste Teil dieser Seite.

So sieht ein Morgen bei mir aus. Ich setze mich hin und schreibe ein Wort:

Morgenbriefing

Und ich bekomme meinen Tag: Termine, offene Aufgaben, was diese Woche zählt, was liegen bleiben darf. Ohne dass ich erkläre, wer ich bin oder was ich vorhabe.

Mach mir das Thumbnail zu diesem Video

Und es kommt eines heraus, das meine Schrift nutzt, meine Farben, meinen Stil. Weil das alles hinterlegt ist. Ich sage nicht jedes Mal wieder Fraunces, Gold, ruhiges Gesicht.

Freitagsbriefing

Und ich sehe, welche Videos diese Woche liefen, was die Zahlen sagen und was daraus nächste Woche wird.

Drei Wörter statt drei Absätze. Das geht nicht, weil ich bessere Prompts schreibe. Es geht, weil hinter jedem Wort ein System steht. Ein Ordner mit meiner Stimme, meinen Kunden, meinen Angeboten, meinen Zahlen. Der Befehl ist nur noch der Auslöser.

Das ist der Unterschied zwischen einem Chatbot und einem KI-Mitarbeiter. Der Chatbot wartet auf deinen Prompt. Der Mitarbeiter kennt dein Geschäft und fängt morgen nicht wieder bei null an.

Fang trotzdem mit den 30 an. Ich habe auch dort angefangen. Aber wisse, wohin der Weg geht.

Das Ordnersystem hinter Alex Hurschlers KI-Mitarbeitern

SCHRITT 1

Agent Builder Basic

Das ist mein Ordnersystem. Meine Stimme, meine Kunden, meine Angebote, meine Zahlen. Meine KI-Mitarbeiter greifen darauf zu, deshalb reicht mir ein Wort.

Du baust es an einem Abend nach, mit meinen Vorlagen.

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Mein Rat zum Schluss.

Fang mit Kategorie 1 an. Nutze Prompt 1 heute. Prompt 2 morgen. Nicht alle auf einmal. Eins nach dem anderen, das ist der Weg.

Und wenn du merkst, dass du beim Schreiben hängst: Das ist normal. Ich habe Jahre gebraucht, bis mein System stand. Wir machen das zusammen.

Alex

P.S. Verbringe weniger Zeit mit Lesen und mehr Zeit mit Nutzen. Scroll hoch und kopiere Prompt 1. Jetzt.