"BITTE RUFEN SIE MICH AN..."

im einsatz Oct 04, 2021

Während ich meine blauen Lederschuhe anziehe, die meiner Meinung nach gut zu den dunklen Jeans passen, kehren meine Gedanken immer wieder zu dem Gespräch zurück, dass ich mit Herrn Noser (Name geändert) geführt habe. Seine Stimme hörte ich vor ein paar Tagen auf meinem Telefonbeantworter: „Mein Name ist Peter Noser, bitte rufen Sie mich an!“

Ich sitze in meinem Auto und fahre zum abgemachten Treffpunkt, denn heute ist unser verein- barter Termin. Eine freundliche Frau öffnet mir die Türe. Sie geleitet mich in den ersten Stock in ein schön möbliertes Zimmer mit der Bemerkung: „Der Professor kommt jeden Moment, wünschen Sie noch was zu Trinken?“. Meinen bestellten, schwarzen Kaffe stellt sie auf das kleine Tischchen neben mir. Ein ca. 50 jähriger Mann betritt den Raum und stellt sich vor; „ Ich bin Peter Noser, Professor hier an der Universität.“

Der sympathische Mann setzt sich mir gegenüber an den Tisch, zieht sechs Farbfotos aus seiner Aktenmappe und legt sie vor sich auf die Tischplatte. „Das sind meine Mitarbeiter, welche mir zugeteilt sind. Seit einiger Zeit gibt es Unstimmigkeiten und die Harmonie fehlt. Ich weiss, dass Sie auf Wahrnehmungsbasis arbeiten und hoffe, dass Sie mir aus Ihrer Perspektive weiterhelfen können!“ Ich fordere ihn auf, mir nur immer ein Bild auszuhändigen, damit ich mich auf diese Person konzentrieren kann. Herr Noser reicht mir das erste Foto. In seinem Blick konnte ich sehen, wie sich Hoffnung und Skepsis widerspiegelten. Ich heftete meinen Blick auf das Foto und sah einen jungen Mann von ca. dreissig Jahren vor mir. Plötzlich nehme ich ein Gefühl von Taubheit an meinem rechten Ohr wahr, was ich meinem Gegenüber mitteile. Dieser Mensch kann auf seinem rechten Ohr nichts oder nur schlecht hören. Herr Noser bestätigt meine Aussage. Beim nächsten Bild spüre ich stark, dass diese Person definitiv kein Frühaufsteher ist und vor 10.00 Uhr auch nicht für grosse Gespräche bereit ist.

Peter Noser quittiert meine Aussage mit breitem Grinsen und mit einem Schmunzeln meinte er: Ich habe diesem Mitarbeiter einen Wecker geschenkt, doch bis heute hat das nicht viel bewirkt. Nach dem letzen Bild bemerkt Herr Noser, dass ihm eigentlich vier Personen wichtig waren und er mir zusätzliche Bilder gab, um mich zu testen. Dies passiert immer wieder, dass ich in meiner Arbeit getestet werde. Da sich die Menschen unter „Profilier“, wie ich mein Arbeitsgebiet nenne, nicht viel vorstellen können.

Meine Vorgehensweise kann ich Ihnen so erklären: Ich konzentriere mich stark auf das Bild, denn es ist für mich der Schlüssel zu diesem Menschen. Sobald ich das Foto, also den Schlüssel betrachte, trete ich in seine Persönlichkeit ein und fühle, 

höre, rieche, schmecke und ertaste wie diese Person. Über seine Intuition und Empathie komme ich zu diesen Erkenntnissen, welche für mich ein Geschenk ist. Das hört sich jetzt seltsam und zweifelhaft an, aber ich brauchte viele Jahre, um diese Gabe für mich als „normal“ anzuerkennen und mit viel Training zu verfeinern und auszubauen. Denn für mich ist und war immer wichtig, dass ich meine Wahrnehmung zuordnen und verstehen kann. Auf diese Weise erkenne ich die verschiede- nen Talente, Fähigkeiten, Charaktereigenschaften, die sich in einer Personen miteinander vereinen.

Leider haben viele Menschen diesen Schatz zu sich, ihre Intuition, verloren oder finden den Zugang nicht. Da möchte ich ansetzen und den Menschen den Antrieb geben, ihren Schlüssel mit meiner Hilfe zu finden.
Als Herr Noser mich schliesslich fragte, welche Person ich aussuchen würde, um Referate an den Universitäten zu halten, damit mehr junge Menschen angesprochen werden, tippte ich auf das Foto jenes Kandidaten, welcher meiner Wahrnehmung nach der beste für den Job war. Darüber hinaus zeigte ich ihm auf, welche Mitarbeiter in den verschiedenen Funktionen oder Projekten gut aufgehoben sind. Über die fachlichen Fähigkeiten der Mitarbeiter kann ich nicht urteilen, doch wichtig ist die Harmonie untereinander.

Die Sitzung dauerte nahezu drei Stunden. Herr Noser bestätigte mir, dass sich für ihn viele neue Wege und Möglichkeiten aufgetan haben. Vor allem war es für ihn wichtig, die ganze Thematik von einer neuen, für ihn unbekannten Seite, aus anzugehen. So war es für ihn eine spannende, neue Erfahrung. Er habe sich die ganze Zeit gefragt, wie das überhaupt möglich sei, anhand von Fotos so viele Informationen über einen Menschen zu erfahren, aber er konnte keine logische Erklärung dafür finden. Er versprach mir, weiter mit mir in Kontakt zu bleiben. Und ich bin dankbar dafür

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